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Kuhn, Harald

The Diatonic Cosmos Band 1 (Volume 1)

für Trompete

Übungen für den täglichen Gebrauch die bei regelmäßiger Übung das
Trompetenspiel immer weiter verbessert.
Die Übungen sind so gestaltet , dass der Ansatz stabil gehalten werden kann,
egal ob in der Mittel-, Tiefen-, oder hohen Lage.
Die Übungen gehen durch alle Tonarten und sind abwechslungsreich!

Grundsätzliches
Diese Sammlung von Übungen soll Blechbläsern jeder Könnensstufe erlauben,
ihre technischen Fertigkeiten kontinuierlich und systematisch zu entwickeln.
Vom Anfänger bis zum Profi wird jeder Material finden, das seinen momentanen
Fähigkeiten entspricht, und auf diese Weise immer mehr Routine und Sicherheit
im Umgang mit den Grundelementen unserer Musik erlangen.
Der Diatonic Cosmos ist allerdings nur bedingt dazu geeignet, elementare
bläserische Probleme wie schlechte Ausdauer, zu geringer Tonumfang oder
unbefriedigende Tonqualität nachhaltig zu verbessern. Wer mit einem oder
mehreren dieser Punkte Schwierigkeiten hat, sei auf die Methode von Malte
Burba verwiesen (Brass Masterclass, erschienen bei Schott).
Dort werden Strategien erläutert, mithilfe derer jeder Blechbläser seine
Ausgangsposition für das Üben auf dem Instrument grundlegend verbessern kann. Basic principles
This collection of exercises allows brass players
of every level to improve their technical skills in a
continuous and systematic approach. Beginners
and professionals alike will find material that suits
their current abilities, and in this way will be able
to achieve more routine and certainty in dealing
with the basic elements of our music.
However, the Diatonic Cosmos is not tailored to
solve fundamental brass playing problems, such
as poor endurance, insufficient range or unsatisfying
tone quality.
If you have difficulties with one or more of these
issues then let me refer you to Malte Burbas
method (Brass Master Class, published by
Schott). There you will find strategies with which
every brass player can effectively improve his or
her playing. You will only be able to truly and fully
benefit from the exercises in the 4 volumes of the
Und erst wenn die Tonerzeugung befriedigend funktioniert, wird man von
den Übungen in den vier Bänden des Diatonic Cosmos tatsächlich in vollem
Umfang profitieren können!
Sinn und Zweck des Ganzen Fast jedes Musikstück basiert auf diatonischen
Skalen und deren Akkorden. Auch wenn wir improvisieren, verwenden wir
normalerweise diese Tonleitern, die auch als Kirchentonleitern
oder Modi bezeichnet werden. Jeder Blechbläser, der sich ernsthaft mit
Musik beschäftigt, wird deswegen diese Tonleitern fleißig üben.
Dabei treten aber immer wieder dieselben zwei Probleme auf:
Man hat zwar die Tonleitern alle ausreichend geübt, aber dummerweise sind die
Töne in dem Musikstück, das wir spielen wollen, ganz anders sortiert. Es gibt
Sprünge, Akkordbrechungen, ungewohnte Wendungen.
Als Blechbläser muss man seine Bewegungsabläufe und Fingersätze sehr oft
wiederholen, damit das Ganze wirklich ins unbewusste Bewegungsrepertoire
einfließt. Leider macht einem dabei die Ermüdung der beteiligten Muskulatur
oft einen Strich durch die Rechnung.
Wünschenswert wären also Übungen, die möglichst viele unterschiedliche
Intervallfolgen möglichst oft wiederholen, dabei aber sowohl von der Länge,
der Tessitur und vom Tonumfang her in einem Bereich bleiben, der häufiges und
fehlerfreies Wiederholen problemlos ermöglicht.
Diatonic Cosmos when your tone production on
the instrument works in a satisfying manner!
The purpose of all of this
Almost every piece of music is based on diatonic
scales and their chords. Even when we
improvise, we usually use these scales, also
known as church modes, or modes. Every brass
player who is serious about music will therefore
practice these scales diligently. In doing so, two
problems keep coming up:
The scales have been practiced well, but unfortunately
the notes of the piece we want to play
are arranged differently. There are leaps, arpeggios
and unfamiliar turns.
As brass players, we have to repeat our courses
of movement and fingerings very often so that
these can become a part of our subconscious
repertoire of movements. Unfortunately our
involved muscles tire out and become fatigued
too quickly!
Ein Trick, um dies zu erreichen, sind sogenannte Permutationen. Dabei wird
die Übung bei jedem Durchgang um einen Taktschlag versetzt begonnen und der
fehlende Teil hinten wieder angehängt. Außerdem wird jede Skala immer
nur abschnittsweise behandelt, also z.B. vom Grundton aufwärts bis zur 5.
Stufe, oder abwärts zur 4. Stufe.
Der Aufbau der Bände
Band 1 enthält 27 verschiedene Übungen, die auf 5 aufeinander folgenden
Tonstufen basieren und jeweils durch die Modi ionisch, mixolydisch und
dorisch notiert sind. Um diese jeweils 5 Tonstufen herum werden immer
kompliziertere Strukturen gebaut, der Schwierigkeitsgrad steigt dadurch über
die Abschnitte A bis D langsam, aber kontinuierlich an. Abschnitt E
entspricht A,nur dass hier auf jedem Schlag die Töne als Triolen oder
Sechzehntel wiederholt werden. Die Übungen erstrecken sich dabei über maximal
eine None, das größte Intervall ist die Quinte.
Dieser Übungsblock wird dann von 3 weiteren Grundtönen wiederholt
(transponiert). Die restlichen 8 Grundtöne werden dann in den Bänden 2 bis 3
behandelt, ohne dass die Übungen sich ändern. In Band 4 folgen dann nochmal 4
Abschnitte mit teilweise erheblich schwierigeren Übungen, diese sind aber nur
noch als Einzeiler im ionischen Modus notiert. Die Aufgabe, die Übungen zu
transponieren und als Permutation zu spielen, sollte hier bereits selbständig
It would therefore be desirable to have exercises
that repeat different interval orders as often as
possible. At the same time, they should stay in
a comfortable range and tessitura without being
too long, so that many repetitions are possible
flawlessly and effortlessly. One trick to achieve
are so-called permutations. Every time you
play the exercise, you begin one beat later and
then add the missing part of the exercise at the
end. In addition, each scale is only played
partially, for example from the tonic up to the
5th degree, or down to the 4 th degree.
The structure of the volumes
Volume 1 contains 27 different exercises that
are based on five subsequent pitches and are
notated in the ionian, mixolydian and dorian
modes. The structures built around these five
pitches gradually become more difficult. Hence
the level of difficulty increases slowly and continuously.
Part E corresponds to part A, only that
und im Kopf gelöst werden können.
Wie üben?
Zu beachten sind die 4 L's:
Lage: immer zuerst in der Lage üben, wo es am besten funktioniert.
Leise: So laut wie nötig, so leise wie möglich.
Etwaige Unsauberkeiten und Nebengeräusche treten bei leisem Üben viel stärker
hervor, allerdings sollte die Lautstärke nur soweit reduziert werden, wie
eine befriedigende, unterbrechungsfreie Ausführung möglich ist.
Langsam: Wer langsam übt, gibt sich viel bessere Chancen, neue
Bewegungsabläufe nachhaltig und fehlerfrei ins unbewusste Bewegungsrepertoire
zu übernehmen.
Legato: Binden von Tönen verlangt eine genauere Koordination von
Ausatemmuskulatur (Stichthiswort registerunabhängige Stütze), Stimmlippen,
Zunge und Fingern, insbesondere langsames Legatospiel (ausgenommen ist
Abschnitt E, der
sich mit Tonwiederholungen, also dem Anstoß beschäftigt).
Funktioniert eine Übung mit den 4 L's, wird sie zuerst tenuto, also mit
ganz weicher Artikulation und geringst möglicher Unterbrechung gespielt, und
wenn das klappt, kann man schrittweise das Tempo erhöhen.
Die Übungen der Abschnitte A und B sind als Permutationen ausnotiert. Von den
here the notes on every beat are repeated as
triplets or sixteenth notes. The maximum range
of the exercises is a ninth, the biggest interval
between two notes being a fifth.
This group of exercises is then repeated beginning
from three more tonics (transposed). The
other 8 tonics are dealt with in volumes 2 and 3,
without the exercises changing. Volume 4 has 4
parts which include more difficult exercises. The
more difficult exercises are notated as oneliners
in the ionian mode. You should be able
to independently transpose and play the exercises
as permutations at this stage.
How to practice?
Keep in mind the 4 Ss:
Safe range: always practice in the range that
works best!
Soft dynamic: practice as loud as necessary and
as soft as possible. When practicing softly, the
chance of bad sound quality and side noises is
Übungen der Abschnitte C bis E ist nur noch Übung 7 auf S. 97 des 1. Bandes
beispielhaft als solche notiert, aber natürlich sollen auch alle anderen
Übungen möglichst auf diese Weise geübt werden.
Ich habe mich auf die sogenannten Kirchentonleitern ionisch, mixolydisch und
dorisch beschränkt, d.h. jede Übung ist zusätzlich mit den Vorzeichen der
nächsten beiden Tonarten im Quintenzirkel abwärts notiert. Natürlich kann
und soll man die Übungen auch mit weiter entfernten Vorzeichen üben,
Bedingung ist nur, dass der Grundton nicht verändert wird (Tipp: es gibt
immer 7 Tonleitern, die einen gemeinsamen Ton enthalten).
Je sauberer und präziser die unter A und B notierten Übungen ausgeführt
werden, desto besser werden auch die schwierigeren Übungen der folgenden
Abschnitte gelingen.
Idealerweise sollte der Anfänger von Abschnitt A und B täglich eine Übung,
und die am besten von verschiedenen Grundtönen durch 2-3 Vorzeichenbereiche
üben. Im Laufe der Zeit können dann nach und nach die Übungen der folgenden
Abschnitte hinzu genommen werden. Abschnitt E kann sowohl mit einfacher wie
mehrfacher Artikulation geübt werden.
Im Zweifel gilt aber: Lieber weniger Übungen, diese dafür gründlich und jeden
Tag!

higher. Therefore you should only reduce the
dynamics so far that you can still play in a satisfying
and uninterrupted way.
Slow tempo: If you practice slowly, you have
much better chances to develop new courses of
motion in a lasting and flawless manner and
incorporate them in your subconscious repertoire
of movements.
Slurred articulation: Slurring notes requires a
much better coordination of the exhalation
muscles (breath support not dependent on
the range), vocal cords, tongue and fingers,
especially slow legato/slurred playing (except
for part E which deals with tone repetitions,
meaning tonguing).
If youve mastered one of the exercises with the
4 Ss, then play it tenuto meaning a real soft
articulation and as little space between the notes
as possible. When that works, too, you can
gradually increase the tempo.
The exercises of parts A and B are notated
as permutations. In parts C to E only exercise
number 7 on page 97 of volume 1 has been
notated as an example as such. Nevertheless,
all other exercises should also be practiced in
this way.
I limited myself to the ionic, mixolydian and
dorian modes. That means that every exercise
also includes the key signatures of the next two
keys, descending in the circle of fifths. Of course
you should also practice the exercises in more
distant keys. Keep in mind that the tonic should
not be changed (tip: there are always 7 scales
that share one note).
The more precise and exact you execute the
exercises in parts A and B, the more successful
you will be with the more difficult exercises of
the following parts.
Ideally, beginning players should practice one
exercise from parts A and B. This exercise
should be played from different tonics and with
2-3 different key signatures. The exercises of the
following parts can be added time by time. Part
E can be practiced with single tonguing as well
as multiple tonguing. If in doubt: its better to
play fewer exercises and to play these thoroughly
and every day!

Trompete → Etüden

Bestellnummer: E1913
 

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